SDRAM steht für Synchronous Dynamic Random‑Access Memory (synchroner dynamischer Direktzugriffsspeicher). Es handelt sich um eine Art DRAM, der im Gleichschritt mit einem Taktsignal läuft, sodass der Speichercontroller und der Chip genau abgestimmt sind, wann Befehle ausgeführt werden. Diese Koordination ermöglicht Funktionen wie Befehlspipeline und Bank-Interleaving, um den effektiven Durchsatz im Vergleich zu älteren „asynchronen“ DRAMs zu steigern.
Auf hoher Ebene: Der Controller aktiviert eine Zeile, liest oder schreibt einen Datenburst und lädt dann die Zeile vor (schließt sie). Da SDRAM synchron ist, erfolgen diese Schritte an den Taktflanken, und das Gerät kann neue Befehle in die Warteschlange stellen, während die vorherigen beendet werden (Pipelining). Der Siliziumchip ist in „Bänke” unterteilt, sodass eine Bank arbeiten kann, während eine andere vorbereitet wird, was hilfreich ist, um Wartezeiten zu verbergen. Wie alle DRAMs muss sich auch SDRAM regelmäßig selbst aktualisieren, um Daten zu speichern; moderne Bauteile unterstützen automatische Aktualisierungsmodi.
Sie werden zwei verwandte Begriffe sehen:
Kurze Überprüfung: Im Alltagssprachgebrauch wird „SDRAM“ oft als Bezeichnung für jeden modernen System-RAM verwendet. Historisch gesehen bezog sich „SDR SDRAM“ speziell auf die Vorläufermodule von DDR (PC66/100/133). Die PC100-Spezifikation von Intel machte diese Bezeichnungen populär.
Auf jeden Fall! Ihr Desktop-PC oder Laptop verwendet mit ziemlicher Sicherheit DDR4- oder DDR5-SDRAM. Wenn Sie ein Upgrade durchführen, wählen Sie die DDR-Generation, die Ihr Motherboard unterstützt. Sie können DDR4 nicht mit DDR5 kombinieren. Server kombinieren DDR häufig mit ECC-/registrierten Modulen, um Zuverlässigkeit und Kapazität zu gewährleisten.
PCs und Laptops: DDR4/DDR5 SDRAM als DIMMs oder SO-DIMMs.
Frequenz/Datenrate: Wie schnell Daten übertragen werden. Bei DDR zählt die effektive Datenrate beide Taktflanken.
Ist SDRAM dasselbe wie „normales DRAM“?
SDRAM ist DRAM, nur dass es eine synchrone, getaktete Schnittstelle hinzufügt. Ältere „FPM/EDO”-DRAMs waren asynchron.
Brauche ich ECC-SDRAM?
Für Spiele und allgemeine Desktop-Anwendungen in der Regel nicht. Bei Servern, Workstations oder datenkritischen Aufgaben ist ECC üblich, da es viele Speicherfehler erkennt/korrigiert (sofern die Plattform dies unterstützt).
Was waren PC66/PC100/PC133?
Das waren die Standards für SDR-SDRAM- Module vor der Einführung von DDR, die an 66/100/133-MHz-Busse gebunden waren und die Vorläufer von DDR waren.
Erneuert sich SDRAM selbst?
Ja. SDRAM verfügt über Auto-/Selbstaktualisierungsmodi, sodass Controller Daten intakt halten können, ohne jede Zeile im Detail verwalten zu müssen.
Ist SDRAM schneller als SRAM?
Nein. SRAM (für CPU-Caches verwendet) hat eine geringere Latenz, ist jedoch weitaus weniger dicht und teurer. SDRAM ist hinsichtlich Kapazität/Kosten für den Hauptspeicher überlegen. Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Werkzeuge.
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