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„Halo“ gehört wohl zu den beliebtesten und bekanntesten Videospielreihen überhaupt, wobei der Protagonist Master Chief in einer Reihe mit Größen wie Mario, Sonic und Crash Bandicoot steht. Halo: Combat Evolved war der System-Seller für die ursprüngliche Xbox und verschaffte ihr damit eine Chance gegen den überwältigenden Erfolg der PlayStation 2. Angesichts der Beliebtheit der Reihe ist es keine Überraschung, dass das Originalspiel erneut neu aufgelegt wird, diesmal unter dem Titel„Halo: Campaign Evolved“.
Da seit dem letzten Remake bereits 12 Jahre vergangen sind, sind die Erwartungen hoch, dass dieses Spiel visuell spektakulär sein wird und gleichzeitig den Charakter des unverwechselbaren Grafikstils von Halo bewahrt. Den PC-Systemanforderungen auf der Steam-Store-Seite von „Halo: Campaign Evolved“ nach zu urteilen, dürfen wir uns hier auf etwas Besonderes freuen.
Interessanterweise wird in den Mindestanforderungen lediglich eine geeignete Intel Arc-GPU aufgeführt. Außerdem gibt es eine Koop-Kampagne mit Crossplay, aber keinen nennenswerten kompetitiven Mehrspielermodus, was bedeutet, dass man hier wahrscheinlich darauf verzichten kann, Secure Boot zu aktivieren.
Die Mindestanforderungen sind nicht allzu hoch, aber es gibt keinen Hinweis darauf, welche Leistung man damit erwarten kann. Die Screenshots und Gameplay-Videos lassen vermuten, dass „Halo: Campaign Evolved“ eine sehr hohe Bildqualität bieten wird. Wenn dein Rechner also gerade so die Mindestanforderungen erfüllt, wirst du möglicherweise kein großartiges Spielerlebnis haben.
Was mögliche Upgrades angeht, sollten eine neue CPU oder GPU ganz oben auf der Liste stehen. Normalerweise ist eine neue CPU für Einzelspieler-FPS-Spiele kein entscheidendes Upgrade, doch die Levels in Halo sind weitaus weniger linear als die typische FPS-Kampagne. Aus denselben Gründen könnte man auch eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers in Betracht ziehen, doch angesichts der aktuellen Preise ist dies möglicherweise nicht realistisch.
Eine Anschaffung, die immer erschwinglicher wird, ist jedoch ein hochauflösender OLED-Monitor, der wohl eine deutlichere Verbesserung der Bildqualität bietet als neue interne Hardware. Ein XENEON 34WQHD240-C ist hier eine hervorragende Wahl.
Falls du seit 2001 hinter dem Mond gelebt hast (was man dir ehrlich gesagt kaum übel nehmen kann), hier die Kurzfassung: Es handelt sich um einen Science-Fiction-Ego-Shooter mit einer gelungenen Mischung aus Fuß- und Fahrzeug-Gameplay. Du schlüpfst in die Rolle von Master Chief, einem kybernetischen Soldaten mit einer tragischen Vergangenheit, die dazu führt, dass er in allem besser ist als alle anderen.
Das Schiff, auf dem du dich befindest, wird von bösen Außerirdischen verfolgt, und du wirst (zusammen mit der KI des Schiffes) auf eine unentdeckte Welt katapultiert, damit die Außerirdischen nicht herausfinden, wo sich die Erde befindet. Hier unten stößt du auf viele weitere Probleme und musst dir den Weg zum Sieg erkämpfen und erkämpfen.
Was das Gameplay angeht, handelt es sich größtenteils um einen klassischen Ego-Shooter, auch wenn die Spielwelten bei weitem nicht so linear sind wie bei neueren Ego-Shootern. Da es sich zudem um ein Remake des ersten Teils einer mittlerweile legendären Spielereihe handelt, gibt es eine äußerst umfangreiche Hintergrundgeschichte, die es sich lohnt, nach dem Durchspielen zu erkunden.
Obwohl „Halo“ und seine Fortsetzungen bereits mehrfach neu aufgelegt wurden, ist „Halo: Campaign Evolved“ insofern bemerkenswert, als es das erste Mal ist, dass die Reihe auf PlayStation-Konsolen erscheint – schließlich war sie zu Zeiten der Konsolenkriege ein entscheidender Exklusivtitel für die Xbox-Plattform. Allerdings erhalten die PS-Spieler – ebenso wie wir auf dem PC – keine vollständige 1:1-Neuauflage des Originals „Halo: Combat Evolved“. Laut Halo Studios wird es geänderte Levels, einige neue Abschnitte und eine größere Auswahl an Waffen geben, die nachträglich aus den nachfolgenden Spielen hinzugefügt wurden.
Hinzu kommt die Entscheidung für die Unreal Engine 5.0 – ein kompletter Wechsel weg von der ursprünglichen „Blam!“-Engine, die Bungie selbst entwickelt hatte. Dies wird natürlich zu einer deutlich höheren Detailtreue führen, wenn auch möglicherweise auf Kosten der künstlerischen Gestaltung, da Spiele, die auf der Unreal Engine basieren, oft recht ähnlich aussehen. Dennoch ist es eine aufregende Zeit für Halo-Fans – und noch aufregender, wenn man es noch nicht geschafft hat, das bahnbrechende Original zu spielen.
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