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Nach sechs langen Jahren bekommen wir endlich ein neues „Gears of War“-Spiel. Wie bei langjährigen Spielereihen üblich, hat man sich entschieden, dieses Spiel als Prequel zu gestalten, das während des „E-Day“ spielt – dem Tag, an dem die Apokalypse stattfand, die 14 Jahre vor den Ereignissen des ersten Spiels stattfand.
Diese Spielereihe war ein System-Seller für die ursprüngliche Xbox und entwickelte sich zu einer der erfolgreichsten Eigenentwicklungen von Microsoft. Wir sind daher sicher, dass das Interesse groß sein wird, allerdings stellt das Spiel auch einige der höchsten Systemanforderungen, die wir je gesehen haben.
Hier gibt es einiges zu beachten, und es ist ein wenig verwirrend, denn in den empfohlenen Systemanforderungen wird beispielsweise eine RTX 5060 oder eine RTX 3060 Ti genannt – zwei Grafikkarten mit sehr unterschiedlichen Leistungsmerkmalen. Auf der Steam-Seite zu „Gears of War: E-Day“ werden jedoch HDR 10, Raytracing, 4K, 60 FPS sowie die Unterstützung für 21:9- und 32:9-Bildschirme erwähnt. Wenn du also all das nutzen möchtest, brauchst du wahrscheinlich eine 5060.
Wenn Sie ein echter „Gears of War“-Fan sind, empfehlen wir Ihnen insbesondere ein GPU-Upgrade auf die 50er-Serie, da DLSS in den Marketingunterlagen häufig erwähnt wird.
Außerdem benötigt das Spiel 130 GB Speicherplatz, was enorm viel ist. Daher könnte es sinnvoll sein, sich eine neue SSD zuzulegen – andernfalls solltest du dich darauf einstellen, einige alte Dateien zu löschen, um Platz für dieses gigantische Spiel zu schaffen.
Die „Gears of War“-Spiele waren im Grunde der Beginn des mittlerweile klassischen Genres der Cover-basierten Third-Person-Shooter, und dieses Spiel sieht in dieser Hinsicht sehr ähnlich aus. Allerdings waren die Bewegungsmöglichkeiten in den Originalspielen sehr eingeschränkt (vor allem im Vergleich zu modernen Shootern), doch „Gears of War: E-Day“ wirkt viel flüssiger. Die Bilder zeigen etwas, das in etwa einem Mittelweg zwischen „Gears of War“ und „Uncharted“ zu entsprechen scheint, mit einer Rutschmechanik, die Spaß zu machen scheint, aber wahrscheinlich kontextabhängig ist.
Die Erhöhung der Bewegungsgeschwindigkeit ist sicherlich gerechtfertigt, denn jeder, der das kürzlich erschienene, originalgetreue Remake des Originals gespielt hat, wird festgestellt haben, dass die Originalspiele nach heutigen Maßstäben unverschämt langsam sind, da sich das Bewegungsdesign in Spielen stark weiterentwickelt hat.
Interessanterweise – und das ist bei heutigen Spielen eher selten – lässt sich die gesamte Kampagne mit bis zu vier Spielern im Koop-Modus durchspielen, zusätzlich zu den Koop-PvE- und regulären PvP-Modi. Wer sich noch daran erinnert, wie er die älteren „Gears of War“-Spiele auf Xbox Live gespielt hat, wird bei diesem Gedanken von Nostalgie überwältigt sein.
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