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„Future Frame Rendering“ und „Multi Frame Generation“ sind beides Technologien, die KI nutzen, um die „Leistung“ Ihrer GPU zu steigern. Anstatt dass die GPU jeden einzelnen Frame von Grund auf selbst rendert, werden bei diesen Technologien KI-Verfahren zur Erstellung der Frames eingesetzt. Trotz der ähnlichen Bezeichnungen unterscheiden sie sich jedoch erheblich voneinander.
„Future Frame Rendering“ ist eine KI-Technologie, die Bildrahmen vor ihrem Rendering vorhersagt und generiert. Sie trägt zu einer deutlichen Steigerung der Bildwiederholrate (FPS) bei und verringert gleichzeitig die wahrgenommene Latenz bzw. Verzögerung zwischen Ihrer Eingabe und der Darstellung auf dem Bildschirm, indem sie zwischen den von der GPU erzeugten Bildrahmen zusätzlich generierte Bildrahmen einfügt.
Die „Multi-Frame-Generation“ hingegen ist ein KI-Tool, das Teil von Nvidias DLSS 4.5 ist. Es generiert Frames zwischen den gerenderten Bildern, um die Bildrate (FPS) massiv zu steigern. Man kann sich das so vorstellen, als hätte Ihre GPU pro gerendertem Einzelbild zwei oder mehr Frames gerendert. Dies steigert nicht nur die Bildrate, sondern verbessert auch die Bildqualität, wodurch sich bewegende Objekte insgesamt flüssiger wirken und weniger Unschärfe aufweisen.
Das Ziel dieser Technologien ist es, die Bildrate (FPS) zu verbessern und ein flüssigeres Spielerlebnis zu bieten, weshalb Bildschirme mit hoher Bildwiederholfrequenz für das volle Spielerlebnis unverzichtbar sind. Wenn Ihre Bildrate die Bildwiederholfrequenz Ihres Monitors übersteigt, verschwenden Sie Leistung.
„Future Frame Rendering“ ist eine KI-gestützte Technologie, die Bewegungsdaten nutzt, um zukünftige Bilder vorherzusagen und zu generieren, bevor diese von der Grafikkarte gerendert werden. Die Idee dahinter ist, die Bildrate zu steigern, ohne dass die GPU weitere Bilder von Grund auf neu rendern muss. Dazu werden die Daten des vorherigen Bildes analysiert – also Vektoren, Objekte, Kameraposition, Lichtquellen usw. Anhand dieser Daten wird geschätzt, wo sich die Objekte im nächsten Bild befinden werden, und ein Zwischenbild vorgerendert, das zwischen zwei normal gerenderten Bildern eingefügt wird.
Das bedeutet, dass es die Bildrate deutlich steigern kann, was zu flüssigeren Bildern und einem geschmeidigeren Spielerlebnis führt und gleichzeitig dazu beiträgt, die Gesamtbelastung der GPU zu verringern. FFR ist in mehrere bestehende Lösungen integriert, beispielsweise Nvidia DLSS, AMD Fluid Motion Frames und Intel XeSS Frame Generation.
Die Genauigkeit dieser Frames kann jedoch variieren. Daher wird die Verwendung der Frame-Generierung für Spiele, in denen sich alles sehr schnell bewegt und visuelle Informationen von entscheidender Bedeutung sind – wie beispielsweise bei CS2 oder Valorant –, nicht empfohlen.
MFG (Multi Frame Generation) ist eine KI-gestützte Grafiktechnologie, die die Bildrate erhöht, indem sie zwischen den von der GPU gerenderten Bildern mehrere Bilder generiert. Anstatt dass die GPU jedes Bild rendert, übernimmt die KI diese Aufgabe: Sie analysiert anhand der Daten der Spiel-Engine, was im vorherigen Bild geschehen ist, und nutzt die Daten aus Bewegungsvektoren, Tiefeninformationen und den vorherigen Bildern, um vorherzusagen, wie diese Bilder aussehen sollten, und erstellt daraus neue Bilder. Dies führt zu flüssigeren Bewegungen ohne merkliche Ruckler oder Aussetzer sowie zu einer deutlichen Steigerung der Bildrate (FPS).
Nehmen wir als Beispiel ein Spiel, bei dem die Bildrate knapp unter 60 Bildern pro Sekunde liegt. MFG kann mehrere KI-generierte Bilder zwischen die gerenderten Bilder einfügen – bei Verwendung von DLSS 4.5 auf einer Grafikkarte der GeForce RTX 50-Serie können das bis zu sechs eingefügte Bilder sein. Das bedeutet, dass fast 360 Bilder pro Sekunde generiert werden können. Durch diese enorme Steigerung der wahrgenommenen Bildrate wirken Ihre Spiele flüssiger und werden mithilfe der anderen Tools rund um MFG nahezu originalgetreu wiedergegeben. Dies ist eine perfekte Möglichkeit, die Qualitätseinstellungen im Spiel anzuheben – was sonst oft zu unspielbaren Bildraten führen würde – und die Spiele so perfekt spielbar zu machen.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile, und man sollte bedenken, dass bei beiden Verfahren visuelle Artefakte und Unschärfen auftreten können. Zusammenfassend lässt sich sagen:
Allerdings kann die Leistung von Spiel zu Spiel variieren. Probieren Sie daher beide Optionen bei Ihren üblichen Spielen aus, um herauszufinden, welche Ihnen besser gefällt.
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