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Vor einiger Zeit haben wir Light Enhancement Kits (LEKs) eingeführt. Dabei handelt es sich um Dummy-RAM-Module, die Sie kaufen können, um die leeren Steckplätze auf Ihrer Hauptplatine zu füllen. Sie sehen genauso aus wie echte RAM-Module, enthalten jedoch keine RAM-Chips. Es handelt sich lediglich um leere Leiterplatten mit Kühlkörpern und Beleuchtung. Sie wurden speziell für Personen entwickelt, die nur zwei RAM-Module benötigen, aber die beiden übrigen Steckplätze nicht leer lassen möchten.
Leider gibt es aufgrund der ständig steigenden Preise für RAM einige skrupellose Verkäufer im Internet, die LEKs als echte RAM-Module ausgeben, um Verbraucher zu täuschen. Hier erfahren Sie, wie Sie den Unterschied erkennen können.
Die beiden wichtigsten Indikatoren, anhand derer Sie erkennen können, ob es sich um echten RAM handelt oder nicht, sind folgende
Alle echten DDR4- und DDR5-RAM-Speicher haben insgesamt 288 Kupferkontakte entlang der Kante, die mit dem Motherboard verbunden sind. Da die LEKs keine echten RAM-Chips enthalten, müssen sie nur für die Stromversorgung und die Beleuchtungssteuerung mit dem Motherboard verbunden werden, sodass sie weitaus weniger Pins haben. Dadurch entstehen viele auffällige „Lücken“ entlang der Unterkante.
Das Etikett auf der Rückseite des Speichers ist eine weitere einfache Möglichkeit, um festzustellen, ob es sich um ein echtes Speichermodul oder ein Light Enhancement Kit handelt.
In diesem Beispiel verwenden wir DOMINATOR TITANIUM. Achten Sie auf die rot unterstrichenen Angaben. Auf dem Etikett auf dem oberen Stick sind die Kapazität, die Konfiguration, die Übertragungsgeschwindigkeit, die CAS-Latenz und sogar die Spannungen angegeben.
Auf dem unteren Stick steht jedoch nichts davon, dort steht lediglich „DOMINATOR TITANIUM Light Enhancement Kit”.
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