BLOG

Headset-Mikrofon oder externes Mikrofon: Für welches sollten Sie sich entscheiden?

Letzte Aktualisierung:

  Diese Seite wurde automatisch übersetzt von DeepL. Switch to English

Jedes Gaming-Headset ist mit einem integrierten Mikrofon ausgestattet, und die meisten PCs unterstützen zudem den Anschluss eines separaten, eigenständigen Mikrofons. Beide Möglichkeiten ermöglichen es, Ihre Stimme in ein Spiel, einen Anruf oder einen Stream einzuspielen, doch sie erreichen dieses Ergebnis auf unterschiedliche Weise. In diesem Artikel wird erläutert, wie Headset-Mikrofone und externe Mikrofone funktionieren, wo jeweils die Vorteile liegen und worauf Sie beim Kauf eines externen Mikrofons achten sollten.

So funktionieren Headset-Mikrofone

Ein Headset-Mikrofon ist direkt in das Headset integriert, in der Regel an einem eingebauten Arm, der von einer Ohrmuschel in Richtung Mund verläuft. Da es sich so nahe am Mund befindet, muss es nicht besonders empfindlich sein, um eine laute, klare Stimme aufzunehmen; dies ist auch der Grund, warum Headset-Mikrofone weniger anfällig dafür sind, Hintergrundgeräusche aus dem Raum aufzunehmen, als ein Mikrofon, das weiter entfernt auf einem Schreibtisch steht.

Die meisten Mikrofone von Gaming-Headsets verwenden eine von zwei Richtcharakteristiken:

  • Omnidirektionale Mikrofone nehmen Schall gleichmäßig aus allen Richtungen rund um die Kapsel auf. Bei einem Headset sorgt der kurze Abstand zum Mund dafür, dass das direkte Sprachsignal weiterhin gegenüber Umgebungsgeräuschen überwiegt, auch wenn die Kapsel technisch gesehen nicht in eine bestimmte Richtung ausgerichtet ist. CORSAIR-Headsets wie das HS35 V3 und das HS80 MAX verwenden aus diesem Grund omnidirektionale Kapseln.
  • Unidirektionale/Nierenmikrofone sind so konstruiert, dass sie den aus einer Richtung kommenden Schall fokussieren und dabei den von den Seiten und von hinten aufgenommenen Schall stärker unterdrücken, wodurch zusätzlich zur Nähe zwischen Mikrofon und Mund eine weitere Ebene der Hintergrundunterdrückung entsteht.

Headset-Mikrofone verfügen zudem eher über praktische Funktionen als über solche, die auf die Verbesserung der Klangqualität abzielen: „Flip-to-Mute“-Funktion, physische Stummschalter, LED-Stummschaltungsanzeigen und bei einigen Modellen ein vollständig abnehmbares Mikrofon. Software-Lösungen wie NVIDIA Broadcast, die von einigen CORSAIR-Headsets unterstützt werden, können zudem Hintergrundgeräusche aus dem Mikrofon herausfiltern, ohne dass zusätzliche Hardware erforderlich ist. Und da Mikrofon und Kopfhörertreiber in einem Gerät vereint sind, deckt ein einziges Kabel oder eine drahtlose Verbindung sowohl das Hören als auch das Sprechen ab, wobei die Mikrofonposition bei jedem Aufsetzen des Headsets fest und reproduzierbar bleibt.

So funktionieren externe Mikrofone

Ein externes Mikrofon ist ein eigenständiges Gerät, das unabhängig von Kopfhörern auf einem Schreibtisch, einem Mikrofonarm oder einem Stativ platziert wird. Da es weiter vom Mund entfernt ist, ist es stärker auf seine Kapsel und seine Richtcharakteristik angewiesen, um die Stimme zu isolieren; doch gerade diese größere Kapsel ist auch der Grund, warum externe Mikrofone die erste Wahl für eine Verbesserung der Audioqualität sind: Eine größere Kapsel erfasst einfach eine vollere, natürlicher klingende Stimme als die kleine Kapsel, die in einem Headset-Mikrofon verbaut ist.

Externe Mikrofone basieren in der Regel auf einem von zwei Kapseltypen:

  • Dynamische Mikrofone verfügen über eine Moving-Coil-Konstruktion, die insgesamt weniger empfindlich ist. Dadurch sind sie von Natur aus besser in der Lage, Hintergrundgeräusche auch ohne Raumakustikmaßnahmen zu unterdrücken, und eignen sich besser für laute Klänge aus nächster Nähe.
  • Kondensatormikrofone verwenden eine geladene Membran, die empfindlicher reagiert und dadurch mehr Details sowie einen breiteren Frequenzbereich erfasst – genau hier zeigt sich der Unterschied in der Audioqualität gegenüber einem Headset-Mikrofon am deutlichsten. Diese Empfindlichkeit bedeutet auch, dass Kondensatormikrofone mehr Umgebungsgeräusche aufnehmen, sofern sie nicht entsprechend akustisch behandelt oder mit einer fokussierten Richtcharakteristik kombiniert werden. Das VOXARA von CORSAIR kombiniert aus genau diesem Grund eine 25-mm-Kondensatorkapsel mit einer Nierencharakteristik. Weitere Informationen finden Sie unter „VOXARA USB-Gaming-Kondensatormikrofon: Alles, was Sie wissen müssen“.

Auch die Richtcharakteristiken reichen weiter, darunter Supernieren-, Kugel-, Bidirektional- und Mehrfachcharakteristiken. Die Anschlussmöglichkeiten stellen eine weitere Unterscheidungsgröße dar: USB-Mikrofone lassen sich direkt an einen PC mit integriertem Audio-Interface anschließen, während XLR-Mikrofone ein separates Interface oder einen Mischpult erfordern, jedoch in der Regel mehr Kontrolle über die Verstärkung und die Signalqualität bieten. Zu den gängigen Funktionen externer Mikrofone zählen Verstärkungsregler, Kopfhörer-Monitoring mit geringer Latenz, Stummschaltfunktionen sowie physische Zusatzausstattungen wie Poppfilter und Stoßdämpferhalterungen zur Reduzierung von Plosivlauten und Handhabungsgeräuschen.

Headset-Mikrofone im Vergleich zu externen Mikrofonen

Beide Geräte erfüllen im Grunde denselben Zweck: die Umwandlung von Sprache in ein Signal, das von einem Computer, einer Konsole oder einem Aufnahmegerät verarbeitet werden kann. Die meisten modernen Modelle verfügen zudem über eine Stummschaltfunktion und unterstützen die Reduzierung von Hintergrundgeräuschen, sei es durch Software oder durch die Richtcharakteristik der Kapsel selbst.

Die Unterschiede liegen in den Bereichen Positionierung, Klangqualität, Bedienung und Flexibilität:

  • Positionierung: Der größte Vorteil eines Headset-Mikrofons ist der geringe Abstand zum Mund. Diese feste, nahe Position sorgt bereits automatisch für einen Großteil der Geräuschunterdrückung. Ein externes Mikrofon befindet sich weiter entfernt und ist stärker von seinem Kapseltyp, seiner Richtcharakteristik und der Raumakustik des Aufnahmeraums abhängig.
  • Audioqualität: Hier unterscheiden sich die beiden am stärksten. Die kleine Kapsel eines Headset-Mikrofons ist so ausgelegt, dass sie für Anrufe, Chats und Streaming ausreichend klar ist, nicht jedoch, um eine Stimme mit echter Tiefe oder Detailtreue wiederzugeben. Ein externes Mikrofon, selbst ein Einsteigermodell, verfügt über eine größere Kapsel, die einen umfassenderen Frequenzbereich, mehr Fülle im Tieftonbereich und mehr Klarheit im Hochtonbereich erfasst. In Kombination mit einem akustisch optimierten Raum kann ein Kondensatormikrofon eine Stimme in Sendequalität erzeugen, mit der ein Headset-Mikrofon nicht mithalten kann – unabhängig davon, wie gut der Treiber oder die drahtlose Verbindung des Headsets ist.
  • Einrichtung und Steuerung: Ein Headset-Mikrofon ist sofort einsatzbereit, sobald das Headset aufgesetzt ist, ohne dass ein separates Interface, Kabel oder eine bestimmte Positionierung erforderlich sind. Ein externes Mikrofon erfordert einen höheren Einrichtungsaufwand: die Positionierung relativ zum Mund, die Verstärkungseinstellung und, im Falle von XLR-Mikrofonen, ein kompatibles Interface.
  • Flexibilität: Externe Mikrofone können unabhängig von Kopfhörern ausgetauscht, aufgerüstet, neu positioniert oder mit anderen Aufnahmesystemen gemeinsam genutzt werden. Ein Headset-Mikrofon ist hingegen an das jeweilige Headset gebunden.

Was Sie beim Kauf eines externen Mikrofons beachten sollten

  • Anschlussart: USB-Mikrofone lassen sich einfacher einrichten, da sie ohne zusätzliche Hardware direkt an einen PC angeschlossen werden können. XLR-Mikrofone erfordern ein Interface oder ein Mischpult in der Signalkette, bieten jedoch in der Regel mehr Headroom und Steuerungsmöglichkeiten für diejenigen, die bereit sind, ein vollständiges Audio-Setup aufzubauen.
  • Kapselart: Dynamische Mikrofone eignen sich für unbehandelte oder laute Räume, da sie Geräusche aus der Umgebung von Natur aus stärker ausblenden. Kondensatormikrofone eignen sich für ruhigere, akustisch besser kontrollierte Räume, in denen ihre höhere Empfindlichkeit und Detailtreue sauber erfasst werden können.
  • Richtcharakteristik: Eine Nierencharakteristik ist die Standardwahl für einen einzelnen Sprecher am Schreibtisch, da sie den Fokus auf das legt, was sich direkt vor ihr befindet. Eine Kugel- oder bidirektionale Richtcharakteristik ist eher bei mehreren Sprechern oder bestimmten Aufnahmeaufbauten von Bedeutung.
  • Aufstellung und Zubehör: Ein Mikrofonarm oder -ständer sorgt dafür, dass das Mikrofon stets auf Mundhöhe positioniert bleibt, während eine Stoßdämpferhalterung und ein Poppfilter Vibrationsgeräusche bzw. Poppgeräusche reduzieren. Vor dem Kauf sollten Sie den verfügbaren Platz auf dem Schreibtisch und die Kabelführung berücksichtigen.
  • Anwendungsfall: Für Voice-Chats und gelegentliches Streaming sind nicht dieselben Anforderungen an das Mikrofon gestellt wie bei Musikaufnahmen oder professionellem Podcasting. Wenn Sie das Mikrofon auf den tatsächlichen Anwendungsfall abstimmen, vermeiden Sie es, für eine Leistungsreserve zu bezahlen, die niemals genutzt wird.
  • Raumakustik: Ein Mikrofon kann nur so gut klingen wie der Raum, in dem es sich befindet. In halligen Räumen mit harten Oberflächen klingt ein empfindliches Kondensatormikrofon schlechter als ein dynamisches – unabhängig vom Preis.

Welches sollten Sie wählen?

Die richtige Wahl hängt letztlich von der Abwägung zwischen Komfort und Kontrolle ab. Ein Headset-Mikrofon ist die einfachere, besser integrierte Option: Ein einziges Gerät deckt sowohl das Hören als auch das Sprechen ab, die Mikrofonposition ist fest und gleichbleibend, und die Nähe zum Mund sorgt bereits ohne jegliche Einrichtung für eine weitgehende Geräuschunterdrückung. Für Spiele, Voice-Chats und alltägliche Telefonate reicht ein hochwertiges Headset-Mikrofon aus, und dank der Nähe zum Mund gewährleistet es eine klare Sprachqualität, ohne dass zusätzliche Einstellungen erforderlich sind.

Zwar sind externe Mikrofone nicht so praktisch wie Headset-Mikrofone, doch gleichen sie dies durch eine bessere Audioqualität und mehr Einstellmöglichkeiten aus. Kondensatormikrofone bieten im Vergleich zu Headset-Mikrofonen einen wärmeren und natürlicheren Klang der Stimme des Nutzers. Was die Steuerung betrifft, verfügen die meisten externen Mikrofone über Bedienelemente am Gerät selbst oder externe Schnittstellen, die das Stummschalten des Mikrofons, die Verstärkeregelung und weitere Funktionen ermöglichen.

Auch wenn ein Headset-Mikrofon nach wie vor eine durchaus geeignete Wahl für das Gaming darstellt, lohnt es sich für jeden Gamer, der mit dem Streamen oder dem Aufnehmen von Clips begonnen hat oder einfach nur möchte, dass seine Stimme sowohl im Spiel als auch außerhalb deutlich besser klingt, ein externes Mikrofon in Betracht zu ziehen. Der Nachteil ist etwas mehr Platzbedarf auf dem Schreibtisch und ein etwas aufwendigerer Einrichtungsaufwand, doch für jeden, der möchte, dass seine Stimme Eindruck hinterlässt, ist dieses Opfer leicht zu bringen.

PRODUKTE IM ARTIKEL

Stay up to date with CORSAIR. Get our latest News, Guides, and Product Updates in your Google feeds.

Add CORSAIR as a preferred source

JOIN OUR OFFICIAL CORSAIR COMMUNITIES

Join our official CORSAIR Communities! Whether you're new or old to PC Building, have questions about our products, or want to chat about the latest PC, tech, and gaming trends, our community is the place for you.

Was this article helpful?