Wenn von „32-Bit“ und „64-Bit“ die Rede ist, wird damit die Breite der Register und Speicheradressen einer CPU beschrieben, ein Konzept, das als Bitanzahl bezeichnet wird. Praktisch gesehen kann ein 64-Bit-System auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, moderne Anwendungen reibungsloser verarbeiten und dennoch die meisten 32-Bit-Softwareprogramme ohne Probleme ausführen. Bis 2025 wird 64-Bit-Computing auf fast allen Plattformen zum Standard geworden sein, sodass 32-Bit-Systeme nur noch als Legacy-Option verfügbar sein werden.
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In der CPU-Architektur beschreiben die „Bits“ die Breite wichtiger Datenpfade, insbesondere von Registern und Speicheradressen. Ein 32-Bit-Adressraum umfasst maximal 2³² Adressen (4 GB), während 64-Bit-Designs wesentlich größere virtuelle und physische Adressräume unterstützen. Speziell bei x86-64 fügt der 64-Bit-Modus außerdem weitere Allzweckregister (von 8 auf 16) hinzu, die bei bestimmten Workloads hilfreich sein können.
Manchmal. Das hängt von der App ab:
Es variiert je nach Betriebssystemversion, aber das Muster ist konsistent:
Details (und einige interessante historische Anmerkungen wie PAE und der alte /3GB- Schalter) finden Sie in der Dokumentation zu Speicherbeschränkungen von Microsoft.
Fenster:
macOS:
Linux:
Android:
Windows 10/11:
macOS:
Linux:
Alle modernen CPUs sind 64-Bit-fähig. Unter Windows erfordert Windows 11 einen kompatiblen 64-Bit-Prozessor. Wenn Sie also das neueste Betriebssystem nutzen möchten, muss Ihre Hardware 64-Bit-fähig sein.
Im Jahr 2025 fast immer ja:
| Funktion | 32-Bit | 64-Bit |
|---|---|---|
| Adressierbarer Benutzerbereich (typisches Betriebssystem) | ~2–4 GB pro Prozess | Zehn bis Hunderte von TB (OS-abhängig) |
| Maximaler physischer RAM (Beispiele für Windows) | 4 GB (Windows 10 x86) | 128 GB–6 TB (Windows 11-Editionen) |
| App-Kompatibilität | Führt 32-Bit-Anwendungen aus | Führt 64-Bit-Anwendungen aus; die meisten Plattformen führen auch 32-Bit-Anwendungen aus (Windows/Linux); macOS führt keine 32-Bit-Anwendungen mehr aus. |
| Fahrermodell | 32-Bit-Treiber | 64-Bit-Treiber erforderlich unter 64-Bit-Windows |
| Der heutige Standard | Vermächtnis | Standard |
(Die genauen Grenzen hängen vom Betriebssystem und der Edition ab; die hier angegebenen Zahlen basieren auf den von Microsoft veröffentlichten Grenzen.)
Es gibt keine direkte Umstellung: Die Migration von 32-Bit-Windows auf 64-Bit erfordert eine Neuinstallation des 64-Bit-Betriebssystems (Sicherung, Überprüfung der CPU-Kompatibilität, Erstellung von Installationsmedien, Neuinstallation von Anwendungen/Treibern). Die FAQ von Microsoft enthalten die erforderlichen Schritte und Hinweise.
Kann ein 64-Bit-Windows-PC mein altes 16-Bit-Programm ausführen?
Nein, 64-Bit-Windows kann keine 16-Bit-Software direkt ausführen. Ziehen Sie eine VM oder einen Emulator in Betracht.
Warum werden manche Programme unter Windows im Ordner „Programme (x86)“ installiert?
Dieser Ordner ist für 32-Bit-Anwendungen auf einem 64-Bit-System vorgesehen, während der normale Ordner „Programme” für 64-Bit-Anwendungen gedacht ist. Durch diese Trennung werden die richtigen DLLs den richtigen Anwendungen zugeordnet. (Dieses Verhalten ist Teil der WOW64-Kompatibilitätsschicht.)